In Österreich sorgt der Jahresbeginn 2026 für Entsetzen. Bereits innerhalb der ersten zwei Wochen des Jahres wurden zwei Frauen Opfer von Femiziden.
In der Steiermark wurde die Leiche von einer 34-jährigen Frau gefunden, die mutmaßlich von ihrem Expartner getötet wurde. Kurz darauf gestand ein Mann in Niederösterreich, seine 36-jährige Lebensgefährtin erwürgt zu haben. Diese Taten haben eine große Erschütterung ausgelöst und Forderungen nach mehr Schutz für Frauen sowie nach konsequenterer Gewaltprävention verstärkt.
Femizide sind Teil eines langjährigen Problems geschlechtsbezogener Gewalt. Jede einzelne Tat hat meist eine längere Vorgeschichte, häufig geprägt von häuslicher Gewalt und psychischer Demütigung.
Es liegt an jedem Einzelnen von uns mehr Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken, denn jede Frau verdient Schutz.
Helena Reiter